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Herzlich willkommen zur Dezember-Ausgabe unseres Newsletters!

Dankbar und glücklich blicken wir bei ReiseMission auf das gesamte Jahr zurück. Wir bedanken uns bei allen PfarrerInnen, Gruppen- und ReiseleiterInnen und jedem einzelnen Mitreisenden für die rege Teilnahme an unseren Reisen und die unvergesslichen Erlebnisse und Eindrücke.

 

Die Weihnachtszeit und die Erwartung des kommenden Jahres bringen jedes Mal neue Hoffnungen mit sich: Pläne werden geschmiedet, Wünsche umgesetzt und Freunde, Familien und Gemeinden kommen sich näher.

 

Nehmen Sie das Gefühl der starken Gemeinschaft, der innigen Freundschaft und des Friedens mit in das neue Jahr. Leben Sie es im Austausch und bei gemeinsamen Unternehmungen aus. Gerne unterstützen wir Sie dabei und laden Sie mit diesem Newsletter dazu ein, von unseren Sonderangeboten für das Jahr 2018 für Gemeinde- und Studienreisen sowie Pfarrkonvente zu profitieren.

 

Lassen Sie sich durch unsere neuen Programmvorschläge und die Gastbeiträge von Auslandspfarrer Arras, Kreispfarrer Dede und Pfarrerin Reißig inspirieren.

 

Reisen Sie mit uns nach Skandinavien, Dänemark, Großbritannien und Irland. Erkunden Sie das geheimnisvolle Nordeuropa und lernen Sie dessen christliche Gemeinden kennen.

 

Im neuen Jahr können Sie zudem wieder in der Nachfolge Luthers reisen. Erleben Sie zu Sonderkonditionen das Fest zum Gedenken der Hochzeit von Martin Luther und Katharina von Bora und wandeln Sie auf den Spuren der Reformatoren.

 

Mit den besten Wünschen für die besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes frohes Neues Jahr 2018,

 

Ihr Günter Grünewald
und
das ReiseMission-Team

Pfarrkonventreise nach Kopenhagen - Reisebericht von Kreispfarrer Dede

"In Dänemark lebt es sich gelassener als in Deutschland." Diesen Satz haben wir in den vier Tagen unserer Pfarrkonventreise des Ev.-luth. Kirchenkreises Ammerland häufig gehört.

 

Untereinander austauschen - "Land und Leute" begegnen
Mit 16 Pfarrerinnen und Pfarrern waren wir vom 28.-31. August in Kopenhagen. In enger Abstimmung mit der ReiseMission Leipzig hatte das Programm für die Tage Gestalt gewonnen. Die Stadt wollten wir kennenlernen, "Land und Leute" begegnen, mehr über die Dänische Kirche erfahren, die Deutsche Gemeinde besuchen und daneben und dazwischen: Zeit haben für Gespräche und Begegnung untereinander. Von daher war die erste Entscheidung: Wir reisen mit dem Zug an. Das ist kommunikativer als der Bus.

 

Und so erreichen wir am Abend des ersten Tages unserer Reise unsere Herberge. Unser Hotel ist zwar etwas außerhalb der Innenstadt gelegen, bietet uns aber eine gute Unterkunft für drei Nächte. Dort jeweils zu Abend zu essen ist eine gute Entscheidung. Gemeinsame Mahlzeiten sammeln und verbinden. Und im "Scandic Hvidore" sind wir diesbezüglich sehr gut aufgehoben. Auch weil Kopenhagen eine sehr teure Stadt ist, ist "Halbpension" eine gute Wahl.

 

Wer eine Reise tut, möchte was erleben.
Und so geht es nach dem Abendessen gleich wieder los. Der Tag geht in die Dämmerung über, als wir das Tivoli betreten. Ein Vergnügungspark, ja, aber eben doch ein ganz besonderer. Ein bisschen wie "Tausendundeine Nacht". Dass unsere Ruheständler die Mutigsten beim Besteigen der Achterbahn sind, wird mit Bewunderung registriert.

 

Am nächsten Morgen steht die Stadtrundfahrt auf dem Programm, das touristische Programm, Schloss Amalienborg, die kleine Meerjungfrau, aber auch Grundtvigs Kirke, die sonst eher selten besucht wird. Damit verbunden: Erste Einblicke in das Reformprogramm des Namensgebers Nikolai Frederik Serverin Grundtvig. Grundtvig war nicht nur ein bedeutenden dänischer Theologe des 19. Jahrhunderts, sondern auch Gründer der Volkshochschulen in Dänemark.

 

Besuch bei der deutschsprachigen Gemeinde
Am Nachmittag: Besuch der deutschsprachigen "Sankt Petri Gemeinde" in Kopenhagen. Pfarrer Peter Krogull begrüßt uns überaus freundlich. Wir erfahren viel über die deutsche Gemeinde, ihre Geschichte und Gegenwart. Wir hörten, dass der sonntägliche Gottesdienst von besonderer Bedeutung ist, ebenso die kulturelle Arbeit und vor allem die angeschlossenen Schule.

 

Die dänische Gelassenheit
Zurück im Hotel verbringen wir einen der letzten Sommertage des Jahrs im Innenhof unseres Hotels, draußen. Wir haben keine Lust mehr, noch einmal in die Stadt aufzubrechen. Schon am zweiten Reisetag hat sie uns erfasst: Die dänische Gelassenheit.

 

Willkommen bei der Dänischen Gemeinde
Am nächsten Tag stehen wir bei Regen auf. In einer Großstadt ist das kein großes Problem, zumal am Morgen der Besuch der Dänischen Gemeinde auf dem Programm steht. In der "Filips Kirke" sind wir angemeldet.
Der Pfarrer, Bo Petersen, versteht deutsch, der Kirchendiener stammt aus Deutschland und freut sich mit dem Kantor sehr über den kräftigen Gesang seiner Landsleute, als ein Choral angestimmt wird. Hier hören wir noch einmal, was wir schon am Vortag kaum glauben konnten: Seitdem in der dänischen Kirche nebenamtliche Chorsänger*innen den Gemeindegesang bereichern, ist letzterer stark zurückgegangen. Aus dem Mitsingen ist in der Dänischen Kirche weithin ein Zuhören geworden.

 

Die kommenden zwei Stunden sind im Rückblick der Höhepunkt unserer Reise.
Wir bekommen eine Einführung in die Geschichte der Dänischen Kirche und hören von aktuellen Entwicklungen. Wir erfahren, dass die Probleme in der Dänischen Kirche unseren gleichen: Ein spärlicher Gottesdienstbesuch, mehr Kirchenaustritte als Eintritte (bei immer noch hohen Gemeindegliederzahlen) und der daraus erwachsende Druck, Kirchengemeinden zu fusionieren und Personal einzusparen.

 

Wir haben viele Fragen, diskutieren auf Englisch und auf Deutsch und vergessen darüber die Zeit. Erstaunt hören wir, dass es in Dänemark keine Synoden gibt und dass die Gemeindeglieder abends gern ihre Ruhe haben. Auch das ist ein Zeichen der dänischen Gelassenheit.

 

Genussvolle Stadtbesichtigung
Voller Eindrücke streben wir weiter. Zu Fuß erkunden wir die Stadt. Wir entdecken viele schöne Orte, an denen wir bei der Stadtrundfahrt nur vorbei gefahren sind: Die Gegend um die Oper, den alten Hafen "Nyhavn". Wir lassen und treiben und genießen den Augenblick bei Sandwich und Softeis. Am Abend sind wir beseelt.

 

Am nächsten Tag geht es zurück. Ich denke an Herrn Sondermann und die Reisemission Leipzig, die den äußeren Rahmen organisiert und die Kontakte zu den Kirchengemeinden hergestellt hat. Schön war es und lehrreich dazu.

 

Lars Dede, Kreispfarrer

Sonderangebote - Pfarrkonvent-Reisen 2018

Studien- und Klausurreisen stellen wichtige Aktivitäten der Pfarrkonvente dar. Gemeinsame Erlebnisse und Entdeckungen, die die Tagungen begleiten, fördern pastorale und geschwisterliche Verbundenheit und Einheit unter den Pfarrern. Persönliche Begegnungen mit hiesigen Gemeinden und kirchlichen Institutionen erlauben bereichernden Praxisaustausch und helfen interkulturelle und ökumenische Brücken zu bauen, alte Partnerschaften zu stärken bzw. neue zu schließen.

 

Lassen auch Sie Ihre nächste Pfarrkonvent-Reise als Studien- und Begegnungsreise im Ausland gestalten.

 

Neben üblichen Reisearrangements organisieren wir für Sie entsprechende Tagungsräume und vermitteln auf Wunsch fachkompetente Referenten. Das Begegnungs- und Besichtigungsprogramm passen wir an das Leitthema sowie die Ziele und Interessen Ihres Pfarrkonvents an.

 

Als Impuls für Ihre nächste Pfarrerkonferenz stellen wir Ihnen gern unsere Städtereisen nach Oslo, Helsinki und Kopenhagen mit möglichen Gemeindebegegnungen vor Ort vor.

 

Den Reiseablauf und Termin passen wir selbstverständlich gern an die individuellen Ziele Ihres Pfarrkonvents, vorbehaltlich anfallender Preisänderungen, an. Auf Wunsch gestalten wir für Sie auch eine Pfarrkonferenz an einem anderen Zielort im In- oder Ausland. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Reiseexperten beraten Sie gern.

 

Ansprechpartner Pfarrkonvent-Reisen Dänemark und Skandinavien:

 

Herr Markus Sondermann
Tel.: 0341-308541-129
E-Mail: markus.sondermann@reisemission-leipzig.de

Willkommen im vielseitigen Irland - Interview mit Auslandspfarrer Arras

Hinweis: Das Interview wurde im September 2017 geführt. Frage 6 bezieht sich dabei auf die Planung des Reformationsjubiläums am 30.10.2017 in Dublin.

 

1. Warum haben Sie sich 2015 dafür entschieden, als Auslandspfarrer nach Irland auszuwandern? Hat sich Ihr Bild von Irland im Laufe der Jahre gewandelt? Wie sehr hat das Ihr Leben geändert und geprägt?

 

Wenn man 15 gute Jahre als Dekan im Odenwald verbringt, stellt sich irgendwann die Frage, ob eine neue Herausforderung nicht auch mal gut sei. Es gab Angebote der Landeskirche, als Kirchenrat oder Oberkirchenrat eine Karriere zu machen, aber ich merkte, dass mir dort die Nähe zu den Menschen fehlt. Irland kannten meine Frau und ich noch nicht, und wir fanden es weise, dass ich mich auf eine Stelle bewerbe, die nicht von Urlaubsbildern geprägt ist. Im Rückblick war das eine gute Entscheidung.

 

2. Die Evangelische Kirche ist in Irland in der Minderheit. Inwieweit beeinflusst dies Ihre geistliche Arbeit? Welche Herausforderungen bringt es mit sich?

 

Die größten Herausforderungen sind die Distanzen: Unsere Kirche deckt die gesamte Irische Insel ab. Selbst in Dublin haben die Gemeindeglieder weite Wege, und ich selbst fahre regelmäßig zu acht Orten auf der Insel, inklusive Belfast, wo wir Gottesdienste anbieten. Daraus ergibt sich die zweite Herausforderung, die zugleich ein besonderer Reiz ist: Die Menschen, die zu unserer Kirche gehören, sind sehr unterschiedlich, sie kommen aus verschiedenen Gebieten Deutschlands und haben ganz unterschiedliche, eigene Irland-Geschichten.

 

3. Ökumene - Sie nehmen an Treffen des Dublin Council of Churches teil und betonen in Ihrem Blog, wie bunt die christliche Gemeinschaft in Irland ist. Wie sind Ihre Erfahrungen aus dem ökumenischen Austausch? Inwieweit ist die ökumenische Zusammenarbeit in Dublin bzw. in Irland generell ausgeprägt? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche?

 

Im Blick auf die Gemeinschaft der Christenheit in Irland hat sich mir das folgende Bild eingeprägt: Während sich früher vor allem die katholische Kirche und die Church of Ireland unversöhnlich gegenüber standen, stehen nun alle christlichen Kirchen nebeneinander und überlegen gemeinsam, wie man der Säkularisierung und dem Traditionsabbruch gut begegnen kann. Heute betonen wir das Gemeinsame und feiern die Schätze unterschiedlicher Traditionen.

 

4. Ist auch in Irland das Thema "Flüchtlinge" gegenwärtig? Welche Rolle spielt die Kirche in Irland in der Flüchtlingshilfe?

 

Das Thema Flüchtlinge ist kaum präsent: Irland nimmt aus Rücksicht auf Großbritannien wenig Flüchtlinge auf, um die offene Grenze zu Nordirland nicht zu gefährden. Viel offensichtlicher ist das massive Problem der Obdachlosigkeit in Dublin. Hier sind viele Kirchen professionell engagiert. Als kleine Kirche haben wir keine eigene Einrichtung, unterstützen aber beispielsweise das Capuchin Day Centre am Arran Quay durch Kollekten.

 

5. Welche Rolle spielen die Feierlichkeiten zum St. Patrick's Day in der ökumenischen Zusammenarbeit bzw. in der Arbeit als Pfarrer?

 

Seit einigen Jahren veranstaltet das Dublin Council of Churches am St. Patrick's Day einen Abendgottesdienst in der St. Patrick's Cathedral, der aus mehreren Stationen besteht und sich an Texten von Patrick orientiert. Ziel ist es, Patrick sozusagen wieder zurückzuholen in das Fest. Es ist ein schöner Moment, wenn wir Geistlichen aus den verschiedensten Kirchen gemeinsam vor dem Altar stehen, jeweils in unseren liturgischen Gewändern.

 

6. Reformation: Dublin war Teil des Europäischen Stationenwegs zum 500. Jubiläum der Reformation. Wie haben Sie die Vorbereitung zu den Festivitäten und die Veranstaltungen im Februar erlebt? Wie haben Sie bzw. Ihre Gemeinde vor, das 500. Jubiläum im Oktober zu feiern?

 

Anfang Februar 2017 war der Europäische Stationenweg mit seinem "Geschichtenmobil" bei uns zu Gast. Wir haben es erreicht, dass der Truck im Hof des Trinity College stehen konnte. Drumherum sozusagen haben wir ein theologisches Symposium organisiert. Das Wochenende fand hohe Aufmerksamkeit in der Ökumene. Für den Herbst wird es in nahezu jedem unserer acht "Außenorte" etwas zur Reformation geben. Teilweise feiern wir einen Gottesdienst gemeinsam mit der Kirche, in der wir jeweils regelmäßig zu Gast sind. In Killarney wird es beispielsweise so sein, dass der lokale Church of Ireland Priest gemeinsam mit mir den Gottesdienst gestaltet. In einer Dialogpredigt werden wir die unterschiedlichen Zugänge zur Reformation erörtern und uns der Frage stellen, ob und wenn ja welche Impulse aus der Reformationszeit heute noch relevant sind.

 

7. Sie verbringen Ihre Zeit in Irland sehr aktiv, bei Ausflügen und Wanderungen, erhalten auch Besuche aus Deutschland. Wem/Welchen Gemeinden (z. B. ev./kath./besondere Interessen) würden Sie eine Reise nach Irland besonders empfehlen und warum?

 

Irland ist ein erstaunlich vielseitiges Land. Man kann mehrtägige Wanderungen unternehmen, etwa den Kerry Way, Dingle Way oder den Wicklow Way ablaufen. Man kann kombiniert Naturschönheiten und historische Orte anschauen - die Cliffs of Moher, Giants Causeway, Rock of Cashel, Clonmacnoise oder Glendalough sind ein paar der meistbesuchten Orte. Viele interessieren sich auch für die jüngste Geschichte und machen eine Tour mit früheren Freiheitskämpfern in Belfast oder gehen in das General Post Office in Dublin, in dem es seit einem Jahr eine spannende Ausstellung zum Easter Rising 1916 gibt.

 

Persönlich finde ich eine Kombination gut: Man schaut sich viel an, hat aber auch die eine oder andere Begegnung mit Menschen vor Ort, um das Gesehene zu reflektieren.

 

Beispielsweise ist es interessant, die vielen Kirchenruinen und umgewidmeten Kirchen auf dem Hintergrund der modernen Welle der Säkularisation wahrzunehmen und sich zu fragen, wo die modernen Stärken der Christenheit liegen.

 

8. Was sind Ihre Geheimtipps für eine Gemeinde- oder Pfarrreise nach Irland? Welche Orte empfehlen Sie, unbedingt zu besuchen? Was sollte man aus Ihrer Sicht für einen gelungenen Gemeinde-Ausflug nach Irland beachten?

 

Gut sind immer Kombinationen wie ein Gespräch im Glencree Centre of Peace and Reconciliation und danach eine Weiterfahrt nach Glendalough. Oder der Kontrast zwischen St. Patrick's Cathedral einerseits und der sich in einer Kirche (!) befindlichen PearseLyons Distillery in Dublin. Oder - immer gerne - eine Reise mit vielen Eindrücken alter "Heiliger Orte" wie Clonmacnoise, Rock of Cashel oder Hill of Tara und dann als Abschluss der Reise ein Gespräch mit kleiner Andacht bei uns in St.Finian's Lutheran Church.

 

9. Was sind Ihre Lieblingsorte in Irland?

 

Nach einem vollen Tag in Dublin ist die Halbinsel Howth ein Lieblingsort: Wandern, und dann gut essen am Hafen. Genau so gerne sind wir in den Wicklow Mountains. Ich schätze die lebendige Geschichte wie das Böll-Haus auf Achill Island oder das O'Donoghues Pub in Dublin. Und ich liebe Orte, die nicht touristisch erschlossen sind, etwa der Geburtsort von Columba oder die kleine Kirche in Turlough bei Castlebar oder die Fore Abbey in der Nähe von Mullingar oder einen Bootsausflug auf dem Loch Earne Upper in Nordirland.

Irland - Sonderangebote Gruppen und Einzelreisende 2018

Wandeln Sie auf den Spuren von Sankt Patrick. Der Heilige bekehrte die Iren zum Christentum und verbindet bis heute Kirchen in der Ökumene. Sie besuchen u.a. den Berg Croagh Patrick, auf dem Patrick von Irland 40 Tage fastete, das Informationszentrum St. Patrick in Downpatrick sowie zahlreiche Kathedralen und Sakralbauten, die in Städten wie Dublin und Armagh zu Ehren des Heiligen errichtet wurden.

 

Zudem laden wir Sie ein, keltische Kulturschätze Irlands zu erkunden. Der Anblick der prähistorischen Stätten und eindrucksvollen Grabmäler entführt Sie in eine andere Welt. Sie besuchen historische und religiöse Schauplätze auf dem Weg von Kylemore Abbey nach Dublin. Doch auch die zahlreiche Attraktionen neuerer Zeit kommen auf der Grünen Insel nicht zu kurz.

 

Im Rahmen der Gemeindereisen heißen Sie auch hiesige deutschsprachige Gemeinden, wie die Dubliner Gemeinde von Pfarrer Arras, zur persönlichen Begegnung und zum Austausch willkommen.

 

Einzelreisende, die nicht auf eine Gruppenreise warten möchten, haben bereits im März 2018 die Möglichkeit, sich der Irland-Reise "Auf den Spuren des Heiligen St. Patrick" unter der geistlichen Begleitung von Pastor Schnell anzuschließen.

 

Den Reiseablauf und Termin einer Gruppenreise passen wir selbstverständlich gern an die individuellen Bedürfnisse und Interessen Ihrer Gemeinschaft, vorbehaltlich anfallender Preisänderungen, an. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Reiseexperten beraten Sie gern.

 

Ansprechpartnerin Gruppenreisen Irland:
Frau Jasmin Degen
Tel.: 0341 308541-193
E-Mail: jasmin.degen@reisemission-leipzig.de

Schottland ist eine Reise wert - Reisebericht von Pfarrerin Reißig

8 Tage Schottland - Edinburgh, Highlands, Isle of Skye und Iona - 10.-17. Juni 2017

 

Mit einer großen Gruppe von insgesamt 37 Personen machten wir uns im Juni 2017 auf den Weg nach Schottland. Unsere erste Station war Edinburgh, wo wir von unserem Reiseleiter Ben auf dem Flughafen herzlich willkommen geheißen wurden. Aufgrund der guten Ankunftszeit am frühen Nachmittag hatten wir dann auch gleich Zeit, die schottische Hauptstadt kennenzulernen. Die erste tolle Überraschung war, dass in Großbritannien die Museen und Galerien kostenlos sind. Und der Besuch im Nationalmuseum und der Nationalgalerie lohnt sich wirklich. Am zweiten Tag hatten wir dann noch ausführlich Gelegenheit, Edinburgh näher kennenzulernen. Um es kurz zu sagen: Allein schon Edinburgh ist eine Reise wert!

 

Am dritten Tag ging es nach Glasgow. Und auch hier lohnt sich der Besuch des Museums. Auch Reiseteilnehmer, die keine ausgesprochenen Museumsfans sind, waren begeistert! Ja, und dann ging es immer Richtung Norden in die Highlands. Von der Landschaft waren wir begeistert. Man kann gar nicht alles aufzählen, was wir alles gesehen haben. Das lässt sich ja auch im Katalog der ReiseMission nachlesen! Unser Reiseleiter Ben führte uns auf humorvolle Art in die schottische Geschichte und Mentalität ein. Und immer wenn wir Ermüdungserscheinungen zeigten, spielte er stimmungsvolle schottische Musik ein (so dass wir uns alle mit CDs eindeckten, um auch zu Hause in den Genuss zu kommen).

 

Toll waren die Fährüberfahrten auf die Inseln Mull, Skye und Iona. Besonders gut angekommen sind auch die kleinen Wanderungen, die die ReiseMission auf meinen besonderen Wunsch in das Programm eingebaut hatte. Das kann ich nur jedem empfehlen, der mit einer Gruppe nach Schottland fährt! Natürlich darf in Schottland der Besuch einer Whisky Distillery nicht fehlen. Wir waren in der Blair Athol Whisky Distillery in Pitlochry. Zu den CDs und Schals, die wir alle eingekauft hatten, kam dann auch noch Whisky hinzu.

 

Im Nun ist eine Woche vergangen. Ein besonderes Geschenk war, dass unser Rückflug von Edinburgh erst um 18:00 Uhr ging. So konnten wir noch fast einen ganzen Tag in Edinburgh in Eigenregie verbringen. Und das bei sommerlichen Temperaturen von 25 Grad. Aber über das Wetter dürfen wir uns nicht beschweren. Bei durchschnittlich 17 Grad und wenig Regen ließ es nicht gut aushalten. Und wer nach Schottland reist, muss eben eine Regenjacke und einen Schirm dabei haben.

 

Um die Reise mit einem Satz zusammenzufassen: Schottland ist auf jeden Fall eine Reise wert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert - und auch das schottische Essen ist besser als sein Ruf! Und die Betreuung durch die Mitarbeiter der ReiseMission war wieder einmal ganz hervorragend! Meine nächste Reise mit der ReiseMission ist schon in Vorbereitung.

Gruppen-Sonderangebote 2018 - Großbritannien

Entdecken Sie mit uns Großbritannien von der Südküste über Mittelengland bis Schottland. Das lebendige London mit königlichem und christlichem Erbe ist dabei nur ein Teil unserer Reiseangebote.

 

Der alte Pilgerweg von Southampton bis nach Canterbury lädt Sie nach mehreren hundert Jahren Stillstand erneut zu einer besinnlichen Wanderung durch einst bedeutende Hafenstädte, historische Kirchenbauten, geheimnisvolle Abteien und Burgen ein. Bereits im 6. Jh. wurde Canterbury durch Augustinus zur Wiege und Pilgerstätte des britischen Katholizismus. Die Wallfahrt wurde seinerzeit auch König Heinrich II. vom Papst Alexander III. als Teil der Buße für die Ermordung von Erzbischof Thomas Becket auferlegt.

 

In York, Chester, Cardiff, Oxford und Cambridge werden Sie in eine andere Zeit versetzt. Liverpool und Manchester überzeugen Sie mit der Moderne. Wir laden Sie ein, prächtige anglikanische Kathedralen, traditionelle katholische Stätten, das historische Gut mit Magna Carta, und die englischen Gärten zu erkunden und den Spuren Shakespeares zu folgen.

 

Das Kulturgut katholischer Dynastien und Clans gefolgt von Einflüssen der anglikanischen Kirche bestimmten den christlichen Reichtum in Schottland. Ausgerechnet die ökumenische Community Iona zieht jedoch heutzutage immer mehr Christen aus der ganzen Welt an. Reisen Sie mit uns auf den christlichen Spuren Schottlands. Bewundern Sie die historischen Schauplätze Edinburghs und Arbeiterstädte wie Glasgow. Kurze Wanderungen durch atemberaubende Landschaften der Insel und Besichtigungen traditioneller Whisky-Destillerien runden Ihren Aufenthalt in Schottland ab.

 

Den Aufenthalt in Großbritannien können Sie zudem durch Begegnungen mit den deutschsprachigen und hiesigen Gemeinden sowie kirchlichen Einrichtungen, Gottesdiensten und Andachten bereichern.

 

Lassen Sie sich zu einer Studienreise nach Großbritannien hinreißen und profitieren Sie von unseren Sonderangeboten 2018.

 

Den Reiseablauf und Termin passen wir selbstverständlich gern an die Bedürfnisse und Interessen Ihrer Reisegruppe, vorbehaltlich anfallender Preisänderungen, maßgeschneidert an. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Reiseexperten beraten Sie gern.

 

Ansprechpartnerin Gruppenreisen Großbritannien:

 

Frau Jasmin Degen
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E-Mail: jasmin.degen@reisemission-leipzig.de

Auf christlichen Spuren in Norwegen, Schweden und Finnland

Erkunden Sie beeindruckende Landschaften, christliches Leben und den kulturellen Reichtum von einigen der glücklichsten Länder der Welt.

 

Die Natur der skandinavischen Halbinsel ist vielfältig: Vom Süden her gehen Feldern, Wäldern und Wiesen in Seen, Inseln und Fjorde und schließlich in Berglandschaften über. Diese Natur harmoniert auf einzigartige Art und Weise mit dem entspannten und glückseligen Stadtleben.

 

Stockholm, Göteborg, Visby, Malmö und Ystad in Schweden; Oslo, Bergen, Trondheim und Tromso in Norwegen; oder das finnische Helsinki und Tampere, sind nur ein Teil der sehenswerten Städte Skandinaviens, die wir Ihnen auf unseren abwechslungsreichen Gruppenreisen näher bringen möchten. Hier finden Sie nicht nur historischen Charme gepaart mit der skandinavischen Moderne, sondern auch offene Pforten in vielen christlichen Gemeinden.

 

Das christliche Leben in Finnland, Norwegen und Schweden ist unterschiedlich ausgeprägt. Die katholische Kirche wich in allen drei Ländern der Reformation, der sich im Laufe der Geschichte und der politischen Entwicklung über 70% der hiesigen Bevölkerung anschloss. Gerade in Schweden wird der Glauben jedoch wenig praktiziert.

 

In Norwegen wurde die katholische Kirche ab 1537 sogar verboten, bis der König 1843 die Gründung der katholischen Pfarrei St. Olav in Oslo erlaubte. Auch in Schweden hatte es die katholische Kirche mit heute nur ca. 115.000 Mitgliedern nicht leicht und hält den Status der Diaspora. Das einzige schwedische Bistum ist Stockholm, welches v.a. durch Zuwanderer aus Mittel- und Osteuropa stetig wächst. Dennoch hat mit Heilige Birgitta, Patronin der Pilger und Mitpatronin Europas und schwedische Katholikin, die christlichen Spuren der Region nachhaltig geprägt. In Finnland werden durch russische Einflüsse bis heute orthodoxe Traditionen und Klöster gepflegt. Nach der Reformation probte der Katholizismus in Finnland im 20. Jh. mit der Gründung des Apostolischen Vikariats (1920) und der Ernennung zum Bistum Helsinki (1955) den Neuanfang. Inzwischen steigt die Zahl der Katholiken kontinuierlich, umfasst jedoch aktuell nur ca. 0,2% der Gesamtbevölkerung. Das Bonifatius-Werk fördert zahlreiche soziale Projekte in den katholischen Gemeinden Skandinaviens.

 

Die evangelische Kirche in Norwegen beruht auf Freiwilligkeit, intensivem diakonischen Bewusstsein und dem Engagement der Mitglieder in kirchlichen Vereinen und Missionsorganisationen. Sie ist Mitglied der Porvoo-Gemeinschaft, einem nicht-institutionellen Zusammenschluss von Kirchen anglikanischer und lutherischer Konfession. Die Reformation in Norwegen wurde 1537 durch König Christian III eingeführt und Protestantismus zur Staatsreligion erklärt. Entsprechend war der norwegische König noch bis 2012 Oberhaupt der Kirche. Die einstige Seenation unterhält noch heute weltweit norwegische Kirchen. In Schweden spielt bis heute die ökumenische Verständigung eine besondere Rolle. Auch hier wurden Kirche und Staat mit Krönung von Erik Knutsson durch den Bischof verbunden. Nach der Einführung der reformatorischen Lehre im 16. Jh. wurde König Gustav I. Wasa zum Oberhaupt der schwedischen Kirche, welche noch bis 2000 eine Staatskirche blieb. Bis 1809 war die schwedische mit der finnischen Kirche verbunden, wodurch auch in Finnland im 16. Jh. das evangelisch-lutherische Bekenntnis umgesetzt wurde. Eine Religionsfreiheit besteht erst seit der Unabhängigkeit 1923. Innerhalb der finnischen evangelischen Kirche bestehen heute viele Erneuerungsbewegungen. Sie ist ein tragendes Netzwerk, v.a. im ländlichen Raum.

 

Auch deutschsprachige evangelische und katholische Gemeinden fanden in Skandinavien ein Zuhause und freuen sich auf Besuch aus der Heimat.

 

Pilger werden zudem auf dem Olavs- oder Nidaros-Weg willkommen geheißen. Der Weg führt von Oslo nach Trondheim, wo mit dem Nidaros-Dom die einst wichtigste Pilgerstätte des Nordens steht.

Gruppen-Sonderangebote 2018 - Schweden, Norwegen, Finnland

Erkunden Sie mit Ihrer Gemeinde, Arbeitsgruppe, Ihrem Chor oder Bildungskurs das malerische Skandinavien mit seinem historischen und christlichen Reichtum.

 

Besinnliche Impulse können Sie auf einer Studienreise auf den Spuren der Heiligen Birgitta, Patronin der Pilger und Mitpatronin Europas, in Schweden erleben. Im Süden des Landes tauchen Sie in das entspannte Leben der Großstädte ein. Besuchen Sie königliche Schlösser und kulturelle Schätze im "Venedig des Nordens" - Stockholm, Malmö, Örebo, Lund, Åhus und Göteborg.

 

In Norwegen laden wir Sie zu einer Rundreise von Oslo bis nach Bergen ein. Sie lernen dabei die Pracht der aufwendig geschnitzten Stabkirchen, eindrucksvolle Fjorden und Teile des UNESCO-Welterbes kennen.

 

Die traditionellen orthodoxen Klöster und Kirchen halten für Sie Ihre Pforten in Finnland und dem russischem Teil Kareliens offen.

 

Unterwegs in Skandinavien sind Sie zudem bei den deutschsprachigen und hiesigen christlichen Gemeinden herzlich willkommen. Bereichern Sie die Zeit durch regen persönlichen Austausch und Begegnungen, Andachten und Gottesdienste.

 

Lassen Sie sich von uns für Skandinavien begeistern und profitieren Sie von unseren Sonderangeboten im Sommer 2018.

 

Den Reiseablauf und Termin passen wir selbstverständlich gern an die individuellen Bedürfnisse und Interessen Ihrer Reisegruppe, vorbehaltlich anfallender Preisänderungen, an. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Reiseexperten beraten Sie gern.

 

Ansprechpartner Gruppenreisen Skandinavien:

 

Herr Markus Sondermann
Tel.: 0341-308541-129
E-Mail: markus.sondermann@reisemission-leipzig.de

Luthers Hochzeit in Wittenberg vom 09.06. - 14.06.2018

Nach den Reformationsfeierlichkeiten möchten wir allen Gruppenverantwortlichen eine einmalige Reise zu Luthers Hochzeit in Wittenberg anbieten.

 

Fast ein halbes Jahrtausend ist es her, dass der ehemalige Mönch Martin Luther die aus dem Kloster entflohene Nonne Katharina von Bora heiratete. Dieses Ereignis feiern die Wittenberger und ihre mittlerweile 100.000 Gäste seit 1993 jährlich als großes Renaissance-Fest mit Festumzug, altem Handwerk, Gaukler und Straßenmusikanten. In der gesamten Altstadt lagern auf Originalschauplätzen der Lutherzeit weit gereiste Händler mit ihren Waren. Wirte servieren Schwein vom Spieß und zapfen Bier oder Wein. Erleben auch Sie mit Ihrem Kirchenkreis dieses eindrucksvolle Schauspiel zu Sonderkonditionen.

 

Im Reiseprogramm sind zudem weitere sehenswerte Wirkungsorte des Reformators und seiner Mitstreiter enthalten: Es erwarten Sie geführte Besichtigungen in Torgau, Wörlitz, Kemberg, Eisleben, Eisenach mit der Wartburg und in Erfurt. Sie übernachten in einem 4 Sterne Hotel in Kemberg bei Wittenberg und in einem 3 Sterne Hotel im Kurort Friedrichroda.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Reiseprogramm.

 

Dieses Angebot ist zeitlich begrenzt.

 

Anfragen richten Sie bitte bis 31.01.2018 an Frau Kristin Zettl:

 

E-Mail: kristin.zettl@reisemission-leipzig.de
Tel.: 0341-308541-126

 

 

Ausdrücklich möchten wir Einzelreisende zu Weihnachten noch auf eine achttägige Reise nach Israel und Palästina zu den Stationen und Wirkstätten Jesu hinweisen. Wir freuen uns, dass bereits viele Buchungen für diese günstige Reise eingegangen sind und konnten den Anmeldeschluss für Reisetermine zwischen April und Dezember bis 31.12.2017 verlängern. Weitere Informationen unter folgendem Download

Anschrift

Reise Mission GmbH
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